Wintercamping: 12 Tipps für Einsteiger! Kleidung, Heizung & passender Campingplatz

Wintercamping – Auch wenn man in der Regel eher im Sommer und in sehr warmen Regionen Campen geht, hat auch Wintercampen seinen Reiz. Allein schon aufgrund der wunderschönen Landschaften im “Winter-Wunderland”-Flair und zahlreicher Sportangebote, wie Ski– und Snowboardfahren ist das Campen auch in kalten Regionen oder im Winter zu empfehlen. Allerdings kann es dabei selbst im Dachzelt oder Zeltanhänger ganz schön kalt werden. Damit dir diese Kälte nicht die Zeit in der Natur versaut und du deinen Urlaub bestmöglich genießen und auskosten kannst, solltest du dich im Vorfeld optimal vorbereiten. Hier sind unseren 12 Tipps für Wintercamping Anfänger, damit dir dies auch ohne Probleme gelingt!

Richtige Bekleidung: Wetterfest und Warm – Tipp 1

Zuallererst brauchst du die richtige Bekleidung, um für alle Temperaturen und Wetterverhältnisse gewappnet zu sein! Dazu zählt auf jeden Fall festes, wasserabweisendes Schuhwerk, eine Regenjacke sowie eine dicke Outdoorjacke, Pullover und geeignete Winterhosen. Aber auch Thermounterwäsche, Handschuhe, Mütze und Schal schaden auf keinen Fall. Dadurch bist du nicht nur für die Nacht, sondern auch optimal für jegliche Art von Ausflügen geschützt.

Diese Bekleidung solltest du im Winter einpacken:

  • Wasserfestes Schuhwerk
  • Winterjacke (Hardshell-Jacke)
  • Regenjacke
  • Winterhose
  • Winterpullover
  • Thermounterwäsche
  • Handschuhe
  • Mütze und Schal

 

Essenzielles Zubehör für kalte Tage – Tipp 2

Damit du deinen Urlaub auch bei kalten Temperaturen, Wind und Regen optimal genießen kannst, solltest du dir vorab einige wintertaugliche Dinge besorgen. Damit brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass du während deiner Reise, zum Beispiel abends auf dem Campingplatz, frieren könntest. Lies hier noch mehr über essenzielles Wintercamping Zubehör.

Heizdecke: Anwendung & Funktionen

Vor allem eine Heizdecke ist das must have im Winter. Egal ob im Auto während der Fahrt, abends auf der Matratze oder auf dem Campingplatz in der Campingliege – mit einer Heizdecke kannst du dich immer einkuscheln, wenn dir kalt ist, sodass du das Beste aus deiner Zeit in der Natur herausholen kannst. Im besten Fall legst du dir eine Heizdecke mit Akku zu, damit sie dir mehrere Stunden mobile Wärme bietet. Hier erfährst du alle weiteren Vorteile und Funktionen: Heizdecke.

Oder du kaufst dir hier direkt deine eigene Heizdecke für unterwegs:

In folgendem Video kannst dir vorab schonmal alles über die Heizdecke von CAMPWERK anschauen:

Sitzheizung: Funktion, Vorteile und Tipps

Ebenfalls praktisch beim Campen in der Kälte: Eine Sitzheizung. Besonders wenn du mit deinem eigenen Auto und einem Dachzelt obendrauf reist, solltest du dir unbedingt eine Sitzheizung zulegen. Diese passt sich deinem Sitz optimal und individuell an und wärmt bereits unterwegs zum nächsten Ziel angenehm Gesäß und Rücken. Auch als Sitzauflage für Campingstühle eignet sie sich super, sodass du deinen Abend auf dem Campingplatz auch bei kalten Temperaturen ohne Bedenken ausklingen lassen kannst. Dadurch kannst deinen Urlaub in der Natur zu jeder Jahreszeit ganz entspannt genießen und bist selbst bei Minusgraden optimal vor Kälte geschützt. Hier erfährst du mehr über die Funktion, Vorteile und Tipps: Sitzheizung.

Ansonsten kannst du dir auch direkt deinen eigenen beheizbaren Outdoor Sitz kaufen:

Erfahre in folgendem Video noch mehr über den praktischen Outdoor Sitz von CAMPWERK:

Wintertaugliches Fahrzeug: Schneeketten & Co. – Tipp 3

Wenn du die richtige Kleidung und hilfreiches Zubehör eingepackt hast, solltest du in deinem Campingurlaub mit Dachzelt schonmal nicht frieren. Allerdings ist es außerdem wichtig, mit dem richtigen Fahrzeug anzureisen. Das Dachzelt kann zwar auf jedem beliebigen Wagen befestigt werden, allerdings solltest du unbedingt vorab prüfen, ob du Winterreifen an deinem Auto hast. Je nachdem in welche Region du planst hinzufahren, bieten sich eventuell auch Schneeketten zusätzlich zu deinen Winterreifen an. Oder aber du entscheidest dich direkt für ein robusteres Fahrzeug, wie einen Jeep oder Land Rover, damit du selbst im Schnee keine Probleme bekommst.

Dies solltest du beachten:

  • Winterreifen für deinen Wagen
  • Gegebenenfalls zusätzliche Schneeketten
  • Robustes Fahrzeug, z. B. Jeep oder Land Rover

Heizung für Wärme auf dem Campingplatz – Tipp 4

Natürlich darf im Winter auch beim Campen eine Heizung nicht fehlen – besonders bei längeren Touren. Dabei gibt es eine Auswahl an verschiedene Heizungen, die sich je nach Reiseroute, Dauer, Transportmittel und Region für dich anbieten. Du hast im Camper Strom zur Verfügung? Dann bietet sich eine elektrische Heizung an. Für das Vorzelt zusätzlich zu deinem Dachzelt eignet sich eher eine Gasheizung.

Gasheizung: Wärme ohne Strom

Eine Gasheizung kannst du beispielsweise auf dem Campingplatz in deinem Vorzelt, Anbauzelt oder Zeltanhänger aufstellen, sodass der gesamte Wohnbereich mit einer angenehmen Wärme erfüllt wird. Und das Beste: Dafür benötigst du keinen Strom! Stattdessen funktioniert die Gasheizung mithilfe von Gas. Am häufigsten wird eine Gaskartusche mit Erdgas verwendet, aber auch Propan und Butan sind häufig zu finden.

Die Heizungsanlage kann entweder ein stehendes Gerät oder eine wandhängende Heizung sein, allerdings lohnt sich ein Standgestell, in das eine Gasflasche eingesetzt wird, mehr für den Campingurlaub. Das Gas wird im Heizkessel entzündet und dann im Gasbrenner verbrannt. Die dabei entstandene Wärme wird durch den Wärmetauscher an das Heizungswasser abgegeben. Dies ist die optimale Lösung, um auch im Winter die Vorzüge des Campens in der Natur genießen zu können!

Lies hier alles Wissenswerte über diese Variante von Wärme ohne Strom beim Campen:

Elektrische Heizung: Wärme für Camper oder Vorzelt

Eine elektrische Heizung bietet sich an, wenn du in deinem Camper über Strom verfügst, oder immer auf Campingplätzen verweilst, bei denen du direkten Zugang zu einem Stromanschluss hast. In diesem Fall brauchst du nur noch ein Verlängerungskabel, beziehungsweise eine Kabeltrommel, und schon kannst du selbst im Urlaub mit Dachzelt eine elektrische Heizung nutzen.

Da diese Heizung an den Strom angeschlossen wird, handelt es sich um eine sichere und unkomplizierte Variante des Heizens, da keine umliegenden Gegenstände entzündet werden könnten. Je nach Modell und Leistung kann eine elektrische Heizung zudem über einen Überhitzungsschutz und eine Abschaltautomatik verfügen, sodass du dich um nichts mehr kümmern musst und deine Zeit in der Natur so in vollen Zügen genießen und auskosten kannst.

Tipp! Elektroheizung von CAMPWERK

Wenn du noch nach einer passenden Heizung suchst, dann solltest du einen Blick auf den Wunderwürfel von CAMPWERK werfen. Dieser heizt bis zu 80m² Fläche auf und erfüllt deinen kompletten Wohnraum dadurch mit einer wohligen Wärme. Zudem sorgt eine Abschaltautomatik dafür, dass keine Brandgefahr besteht – selbst falls die Heizung in stürmischen Nächten einmal umkippen sollte. Dank des Reglers lässt sich die Ecomat 2000 Heizung stufenlos auf die gewünschte Temperatur einstellen, wobei diese bei Bedarf automatisch gehalten wird. Hier erfährst du noch mehr:

Übungen gegen schnelles Frieren: Wärme von Innen – Tipp 5

Dir ist so ziemlich immer kalt und du würdest dich selbst als Frostbeule bezeichnen? Dann kann Campen bei kalten Temperaturen schnell zu einem unschönen Erlebnis werden. Damit du deine Zeit, beispielsweise bei Tagesausflügen oder Wanderungen, trotzdem komplett genießen kannst, solltest du einige hilfreiche Tipps beachten, um dich gegen das Frösteln etwas abzuhärten. Auch wenn du dich für unterwegs schonmal mit einer Sitzheizung, aber auch einer Heizdecke und gegebenenfalls einer Gasheizung für dein Zelt ausgestattet hast, ist vor allem auch Bewegung das A und O bei kalten Temperaturen, damit du unterwegs oder beim gemeinsamen Zusammensitzen mit deinen Liebsten nicht unnötig frieren musst.

Diese kleinen Tipps helfen gegens Frieren:

  • Ständig in Bewegung bleiben (Spazieren, Sport, etc.)
  • Kühlende Lebensmittel vermeiden
  • Scharfe Gewürze benutzen (Heizen von innen)
  • Gegenseitige Massagen
  • Kurze Kälteimpulse (Machen resistent)
  • Ablenkung (z. B. Lustige Gespräche mit deinen Liebsten)

Geeignetes, wetterfestes Vorzelt – Tipp 6

Auch wenn es im Winter etwas kälter ist, möchte man sich trotzdem Abends noch gemeinsam mit den Liebsten zusammensetzen, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Da es vermutlich zu kalt ist, sich einfach vor das Dachzelt oder den Zeltanhänger zu setzen, benötigt ihr im besten Fall ein wetterfestes und wintergeeignetes Vorzelt oder Anbauzelt. Bei der Wahl solltest du auf ein wasserabweisendes, robustes Material achten und es sollte fest verschließbar sein, damit möglichst wenig Wind hinein kommt.

Für eine extra Portion wohlige Wärme sorgt entweder eine Gasheizung oder eine elektrische Heizung, die im Raum aufgestellt wird. Nun könnt ihr es euch mit euren Campingmöbeln gemütlich machen!

Du benötigst noch das passende Vorzelt? Dann wirf einen Blick auf das Vorzelt von CAMPWERK.

Achte darauf, dass dein Wasser nicht friert – Tipp 7

Besonders bei Minusgraden kann es schonmal sein, dass vorhandenes Wasser friert. Daher solltest du beim Campen besonders auch Frischwasser, Abwasser und Trinkwasser achten. Damit keine Frostschäden entstehen, oder du ohne etwas zu trinken dastehst, solltest du gegebenenfalls über einen beheizbaren Wassertank nachdenken. Ansonsten solltest du immer versuchen darauf zu achten, Trinkwasser im warmen, beispielsweise neben der Gasheizung, zu lagern.

  • Lege dir ggf. einen beheizbaren Wassertank zu
  • Achte darauf, dass dein Trinkwasser im Warmen gelagert ist

Hilfreiches Werkzeug für Schnee und Eis – Tipp 8

Werkzeug ist das A und O beim Campen. Besonders wichtig ist es allerdings im Winter. Beispielsweise benötigst du einen Hammer um die Heringe für dein Vorzelt in den Schnee oder eine Eisschicht zu hauen. Auch ein Besen und eine Schaufel sind hilfreich, um den Schnee vor deinem Zelt schnell wegschaffen zu können. Am besten packst du in deinen Werkzeugkoffer gleich noch einen Eiskratzer, um die Scheiben von deinem Auto bei Bedarf frei zu bekommen. Lies hier noch mehr über essenzielles Werkzeug beim Camping und was du bei der Auswahl beachten solltest: Werkzeuge.

Das solltest du unbedingt dabei haben:

  • Eiskratzer
  • Panzerklebeband und Isolierband
  • Wasserwaage
  • Gummihammer
  • Kabelbinder
  • Schraubenzieher
  • Taschenmesser
  • Wagenheber
  • Schaufel
  • Besen und Kehrblech

Lüfte dein Zelt regelmäßig – Tipp 9

Am besten lüftest du dein Dachzelt oder den Zeltanhänger – je nachdem womit du reist – mindestens zweimal täglich für einige Minuten. Dadurch kommt viel trockene und kalte Frischluft ins Innere. Dies fördert nicht nur die Konzentrationsfähigkeit und beugt Kopfschmerzen vor, sondern sorgt auch noch dafür, dass entstandene Feuchtigkeit aufgenommen und das Klima dadurch verbessert wird. Nimm dir zum Beispiel vor immer nach- und vor dem Schlafengehen einmal komplett zu stoßlüften.

  • Lüfte dein Zelt mindestens zweimal täglich für einige Minuten
  • Frische, trockene Luft nimmt die entstandene Feuchtigkeit auf
  • Fördert Konzentrationsfähigkeit und beugt Kopfschmerzen vor
  • Verbessert Schlafklima

Schnelltrocknende Mikrofaserhandtücher – Tipp 10

Da es im Winter immer feucht und kalt ist, und Handtücher daher nur sehr langsam an der frischen Luft trocknen, solltest du dich bei allen deinen Handtüchern für Mikrofasertücher entscheiden. Besonders nach dem Duschen oder Spa-Besuch ist das Handtuch normalerweise sehr durchnässt. Häufig verfügen Campingplätze über keinen Trockner oder diese sind ständig belegt. Damit du dein Handtuch allerdings am nächsten Tag direkt wieder benutzen kannst, beziehungsweise es nicht komplett nass im Zelt rumliegt und Feuchtigkeit abgibt, solltest du auf Mikrofaser setzen.

Ein weiterer Vorteil am Rande ist, dass Mikrofaserhandtücher meist dünner und dadurch kompakter gehalten sind, als zum Beispiel dicke Baumwollhandtücher. Dadurch sparst du dir unterwegs etwas Platz und Stauraum ein.

Diese Vorteile hast du mit Mikrofasertüchern:

  • Trocknen schnell an der Luft
  • Campingplätze haben meist keine / nur wenige Trockner
  • Geben weniger Feuchtigkeit ins Zelt ab
  • Platzsparend

Der richtige Campingplatz – Tipp 11

Auch bei der Wahl deines Campingplatzes, solltest du besonders im Winter auf einige Dinge achten, um bestmöglich vorbereitet zu sein. Zunächst kannst du in deinem gewünschten Urlaubsort nach Campingplätzen schauen, die extra fürs Wintercamping geeignet sind. Diese verfügen beispielsweise über beheizte Sanitäranlagen mit warmem Wasser, überdachte Sitzgelegenheiten und gemütliche Aufenthaltsräume. Außerdem sollte der Campingplatz recht zentral gelegen sein, damit du zu Fuß nicht all zu weit zu Unternehmungen und Tagesausflügen gehen musst.

Für noch mehr Luxus sorgen Saunen oder Wellnessbereiche, in denen du dich nach einem langen, erlebnisreichen Tag aufwärmen kannst. Check also vorab, welche Campingplätze zum Beispiel über frei zugängliche Saunen verfügen. Dies wird ganz bestimmt ein besonderes Highlight in deinen Winterurlaub!

Darauf solltest du bei der Wahl deines Campingplatzes achten:

  • Zentrale Lage
  • Beheizte Sanitäranlagen und warmes Wasser
  • Überdachte Sitzgelegenheiten
  • Gemütliche Aufenthaltsräume, ggf. mit WLAN
  • Integrierte Sauna
  • Wellnessbereich und Spa

Fahre nur, wenn du dich sicher fühlst – Tipp 12

Beim Camping möchte man meist möglichst viel von der Region sehen und von einem Campingplatz zum nächsten reisen. Allerdings ist es gerade im Winter häufig mal sehr glatt auf den Straßen oder einige Teile sind komplett mit Schnee bedeckt. Daher solltest du mit deinem Auto immer vorsichtig fahren und den Campingplatz nur wechseln, wenn du dich komplett sicher fühlst. Achte am besten darauf, dass es den Tag über nicht zu doll geschneit und geregnet hat, sodass du eine klare Sicht und freie Straßen hast.

Fahre außerdem eher vormittags, beziehungsweise tagsüber, los, anstatt abends in der Dämmerung. Begib dich also nur auf die nächste Reise, wenn alle Bedingungen stimmen und bedenke dabei, dass du im Urlaub bist und keinen Zeitstress hast!

Darauf solltest du bei der Weiterfahrt achten:

  • Fahre immer langsam und vorsichtig
  • Vermeide glatte und mit Schnee bedeckte Straßen
  • Warte lieber einen Tag ab, wenn es stark geschneit oder geregnet hat
  • Achte immer darauf, dass du eine klare und freie Sicht hast
  • Fahre lieber vormittags, anstatt abends los
  • Bedenke, dass du im Urlaub keinen Zeitstress hast
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