Manche Menschen planen ihren Urlaub monatelang im Voraus. Campingplätze werden reserviert, Routen festgelegt und Tagesetappen detailliert ausgearbeitet.
Wir gehören nicht dazu.
Für uns beginnt der Urlaub in dem Moment, in dem wir die Haustür hinter uns schließen. Kein fester Plan, keine vorgebuchten Stellplätze. Einfach losfahren und unterwegs entscheiden, wo es als Nächstes hingeht.
In den Maiferien waren wir zu viert mit unserem Hund Walter unterwegs: acht Tage, sechs Länder, rund 2.500 Kilometer – und natürlich unser CAMPWERK Economy Zeltanhänger im Schlepptau. Mit dabei hatten wir außerdem das neue LiteShade, unser leichtes Sonnensegel für den Zeltanhänger, das wir auf dieser Reise ausgiebig testen wollten.
Unterwegs mit Familie, Hund und Elektroauto
Unsere Reise begann am 27. April in Richtung Süden. Der Zeltanhänger hing hinter unserem Tesla, das Ziel war zunächst die Ardennen und später alles, was uns unterwegs interessant erschien.
Wer mit einem Elektroauto und Anhänger reist, plant automatisch etwas anders. Etwa zweimal am Tag legen wir einen Ladestopp ein. Für uns gehört das mittlerweile ganz selbstverständlich zum Reisen dazu. Während das Auto lädt, werden die Beine vertreten, der Hund bekommt Bewegung und oft ergibt sich die Gelegenheit für einen Kaffee oder einen kurzen Spaziergang.
Gerade deshalb schätzen wir eine Campingausrüstung, die schnell aufgebaut ist. Wir möchten ankommen und innerhalb weniger Minuten den Abend genießen können.

Erste Station: Luxemburg
Am ersten Tag führte uns die Reise bis nach Luxemburg. Nach einem kurzen Anruf war schnell geklärt, dass auf dem Campingplatz noch ein Stellplatz frei war.
Genau diese Flexibilität lieben wir am Reisen mit dem Zeltanhänger.
Innerhalb von etwa 15 bis 20 Minuten stand unser Economy Zeltanhänger komplett aufgebaut. Anschließend montierten wir das LiteShade. Da das Wetter ruhig und trocken war, verzichteten wir auf die Seitenwände.
Schon nach wenigen Minuten hatten wir einen angenehmen Schattenplatz geschaffen, unter dem die ganze Familie bequem sitzen konnte.
Das LiteShade ist bewusst kompakter als das größere CampShade. Es bietet etwas weniger Tiefe, lässt sich dafür aber besonders schnell und unkompliziert aufbauen – ideal für Reisende, die häufig den Standort wechseln.
Durch Burgund zwischen Weinbergen
Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Frankreich.
Unser Weg führte uns nach Burgund, mitten hinein in die Weinregion. Dort verbrachten wir die Nacht zwischen sanften Hügeln und endlosen Weinreben.
Ein großer Vorteil des Zeltanhängers zeigte sich auch hier wieder: Trotz Anhänger bleiben wir unterwegs flexibel. Selbst enge Ortsdurchfahrten und kleine Dörfer sind kein Problem.
Auch beim Parken finden wir meist unkompliziert eine Lösung. Falls nötig, wird der Anhänger einfach kurz abgekoppelt und mit einem Deichselschloss gesichert. Das dauert nur wenige Minuten und schafft sofort mehr Flexibilität.
Ähnlich unkompliziert funktioniert das übrigens auch beim Laden des Elektroautos. Häufig konnten wir den Anhänger direkt angekuppelt lassen. Wenn das einmal nicht möglich war, wurde der Anhänger kurz abgestellt und nach dem Laden wieder angehängt.

Camping im Garten
Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Besuch von Familienangehörigen in Frankreich.
Dort durften wir unseren Zeltanhänger direkt im Garten aufstellen. Unsere beiden Söhne schliefen im eigenen kleinen Zelt, während wir mit dem Economy einen Platz mit traumhaftem Blick über das Tal fanden.
Der Weg dorthin führte über schmale Zufahrten und durch Teile des Gartens. Genau in solchen Situationen zeigt sich, wie kompakt und flexibel ein Zeltanhänger sein kann.
Solange das Zugfahrzeug hindurchpasst, kommt meist auch der Anhänger problemlos mit.
Alpenpanorama statt Hotelzimmer
Nach zwei entspannten Tagen ging die Reise weiter in Richtung Schweiz.
Unser Ziel war Montreux am Genfersee. Schon die Anfahrt bot spektakuläre Ausblicke auf die Alpen. Die kleine Campinganlage, die wir uns ausgesucht hatten, lag direkt vor beeindruckender Bergkulisse.
Hier blieben wir etwas länger.
Einer der größten Vorteile eines Zeltanhängers gegenüber einem Dachzelt zeigte sich nun besonders deutlich: Sobald das Camp aufgebaut ist, bleibt das Auto vollständig verfügbar.
Während der Anhänger auf dem Campingplatz blieb, konnten wir mit dem Tesla die Umgebung erkunden, Aussichtspunkte besuchen und Wanderungen unternehmen.
Abends wartete unser aufgebautes Camp bereits auf uns.
Die Jungs sprangen noch eine Runde in den Pool, während wir unter dem LiteShade saßen, ein Glas Wein genossen und auf die schneebedeckten Gipfel blickten.
Manchmal braucht es nicht mehr.
Schlafkomfort unterwegs
Viele Menschen unterschätzen, wie komfortabel moderne Zeltanhänger mittlerweile sind.
Wir schlafen auf einem dicken Matratzensystem, deutlich über dem Boden. Bettdecken und Kissen bleiben während der Reise einfach im Anhänger verstaut und können beim Zusammenklappen größtenteils im Zelt verbleiben.
Auch Stühle, Bettwäsche und weitere Ausrüstung finden problemlos unter der Schutzhülle Platz.
Das spart Zeit beim Auf- und Abbau und macht spontane Übernachtungen besonders angenehm.

Heidelberg als ungeplantes Highlight
Langsam näherte sich unsere Reise dem Ende.
Von der Schweiz aus fuhren wir über Basel zurück nach Deutschland. Am späten Nachmittag beschlossen wir spontan, noch einmal einen Übernachtungsplatz zu suchen.
Die Wahl fiel auf Heidelberg.
Eine Entscheidung, die wir keine Sekunde bereut haben.
Dieses Mal verzichteten wir bewusst auf das LiteShade und bauten nur das Basiscamp auf. Am nächsten Morgen wollten wir ohnehin direkt weiterfahren.
Stattdessen verbrachten wir den Abend in der Altstadt, genossen die Atmosphäre, gutes Essen und einen entspannten Spaziergang durch die Stadt.
Manchmal entstehen die schönsten Reiseerlebnisse genau dann, wenn sie nicht geplant sind.
Unser Fazit zum LiteShade
Nach acht Tagen, sechs Ländern und rund 2.500 Kilometern steht für uns fest: Das LiteShade ist eine hervorragende Ergänzung für alle, die mit ihrem CAMPWERK Zeltanhänger flexibel und spontan unterwegs sein möchten.
Besonders bei Roadtrips spielt es seine Stärken aus:
- schneller Aufbau
- geringes Gewicht
- kompakte Abmessungen
- angenehmer Schattenplatz innerhalb weniger Minuten
Bei längeren Aufenthalten oder schlechtem Wetter bleibt die größere CampShade weiterhin die erste Wahl. Sie bietet mehr Raum und zusätzlichen Schutz bei Regen oder starker Sonneneinstrahlung.
Für unsere Art zu reisen – häufige Ortswechsel, spontane Übernachtungen und unkompliziertes Camping – war das LiteShade jedoch der ideale Begleiter.
Und genau deshalb wird uns dieses Sonnensegel auch auf den nächsten Roadtrips wieder begleiten.
Denn das Schönste am Reisen ist für uns nach wie vor die Freiheit, morgens noch nicht zu wissen, wo man abends schlafen wird.





