Campingurlaub mit Hund: 18 Tipps für eine unbeschwerte Reise – sogar mit Dachzelt

Campingurlaub mit Hund – Das Campen mit dem geliebten Vierbeiner ist für viele Menschen ein wahr gewordener Traum. Es gibt kaum etwas Schöneres, als gemeinsam mit dem Hund die Natur zu erkunden, abenteuerliche Wanderungen zu unternehmen und am Lagerfeuer gemütliche Abende zu verbringen. Doch damit der Campingurlaub mit Hund zu einem unbeschwerten und harmonischen Abenteuer wird, bedarf es einiger Vorbereitungen und besonderer Rücksichtnahmen.

Egal, ob mit dem Camper, klassischen Zelt oder Dachzelt – hier bekommst du einige Tipps, wie du dich bestmöglich auf das Campen mit Hund vorbereiten kannst und was du unterwegs beachten solltest. Vorab im Shop: unser Anbindepflock für Hunde.

Campen mit Hund: Das solltest du beachten

Deutschland hat 58 Campingplätze fürs Camping mit Hund, dabei gehört für 79 % aller Camper der Hund im Urlaub auf jeden Fall dazu, so ADAC Umfrage.

Dabei bietet das Campen mit Hund die Möglichkeit, eine enge Bindung zu stärken und unvergessliche Erlebnisse zu teilen.

Gerade weil Hunde in einigen Hotels oder Ferienwohnungen nicht erlaubt sind, ist das Campen eine hervorragende Möglichkeit, um einen unbeschwerten Urlaub mit deinem vierbeinigen Freund zu machen. Hierbei hat er alle Freiheiten und du bist viel flexibler in deiner gesamten Reiseplanung. Selbst ein Urlaub mit Dachzelt bietet einige Vorteile. Mehr dazu kannst du hier nachlesen: Vorteile Dachzelt und Hund.

Trotzdem solltest du sowohl vor deinem Urlaub als auch unterwegs einige Dinge beachten, damit alle Mitreisenden einen reibungslosen, entspannten und unvergesslichen Campingurlaub erleben können. Von der Auswahl des geeigneten Campingplatzes über die richtige Ausrüstung bis hin zur Beachtung von Verhaltensregeln und Sicherheitsmaßnahmen – hier sind unsere Tipps:

Tipp 1: Vorbereitung ist alles

Informiere dich im Voraus über die jeweiligen Campingplätze, die du anfahren möchtest, entsprechende Regeln und Einrichtungen für Haustiere. Plane deine Route vorab gut und sorge dafür, dass du alle notwendigen Ausrüstungsgegenstände für deinen Hund dabeihast. Dazu zählen besonders alle notwendigen Unterlagen, einschließlich Impfpass und Hundemarke.

Auch wenn Camping eigentlich mit Spontanität verbunden ist, solltest du gerade mit Hund einige essenzielle Planungen vor dem Urlaub vornehmen.

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Tipp 2: Gesundheitscheck vor dem Camping

Bevor du deinen Campingurlaub startest, solltest du sicherstellen, dass dein Hund gesund ist und alle erforderlichen Impfungen hat. Besuche den Tierarzt, um sicherzustellen, dass dein Hund in guter Verfassung und fit für das Campen ist.

Stelle auch sicher, dass dein Hund mit einer aktuellen Hundemarke und einem Mikrochip ausgestattet ist. Aktualisiere die Kontaktdaten, falls erforderlich. Dies erleichtert das Auffinden deines Hundes, falls er verloren gehen sollte.

  • Stelle sicher, dass dein Hund gesund ist
  • Sorge für alle erforderlichen Impfungen
  • Denke an Identifikation und Mikrochip

Tipp 3: Erste-Hilfe und tierärztliche Versorgung

Packe ein Hunde-Erste-Hilfe-Set ein, das Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, Zeckenzange und andere wichtige Gegenstände enthält, um bei Verletzungen oder plötzlichen Krankheiten deines Hundes Erste Hilfe leisten zu können.

Informiere dich auch im Voraus über tierärztliche Versorgungsmöglichkeiten in der Nähe des Campingplatzes, falls dein Hund medizinische Hilfe benötigt. Notiere dir die Kontaktdaten für den Notfall.

  • Packe ein Hunde-Erste-Hilfe-Set ein
  • Informiere dich über tierärztliche Versorgungsmöglichkeiten

Tipp 4: Denke an essenzielles Zubehör

Zunächst einmal solltest du ausreichend Futter und Leckerlies einpacken. Nimm außerdem leicht transportierbare Wasser- und Futternäpfe mit, damit dein Hund unterwegs genug zu trinken und zu essen hat. Wähle zusammenklappbare oder leichte Optionen, die sich einfach verstauen lassen.

Egal, ob dein Hund mit dir im Dachzelt oder im Vorzelt davor schlafen wird, denke an eine Hundedecke oder eine Schlafmatte, damit dein Hund einen bequemen und sauberen Schlafplatz hat und sich dort wohlfühlt.

Folgendes solltest du auf jeden Fall mit dabeihaben:

  • Futter und Leckerlies
  • Wasser und Näpfe (leichte Varianten)
  • Halsband und Leine
  • Hundebett und Decke
  • Spielzeug

Denk dran, auch für deinen Hund alles Wichtige mitzunehmen, damit er sich unterwegs wohlfühlt!

Tipp 5: Aktivitäten und Spielzeuge

Was zudem wichtig ist, sind Spielzeuge und Aktivitäten unterwegs.

Packe das liebste Spielzeug deines Hundes ein, um ihn während des Urlaubs zu beschäftigen und ihm Freude zu bereiten. Plane auch Aktivitäten und Spiele unter freiem Himmel, um deinem Vierbeiner ausreichend Auslauf zu bieten. Dadurch sorgst du nicht nur dafür, dass er Spaß im Urlaub hat, sondern auch ausreichend ausgelastet ist und nachts gut schläft.

  • Packe die liebsten Spielzeuge deines Hundes ein
  • Plane Aktivitäten unter freiem Himmel

Tipp 6: Respekt, Leinenpflicht und Verhalten

Achte darauf, dass du die natürliche Umgebung respektierst und keine Wildtiere störst. Räume den Hundekot ordnungsgemäß weg und benutze dafür die bereitgestellten Abfallbehälter und Hundekotbeutel.

Beachte auch die Regeln des Campingplatzes bezüglich der Leinenpflicht und des Verhaltens von Hunden. Achte darauf, dass dein Hund andere Camper nicht stört und zeige Rücksichtnahme. Respektiere auch die Ruhezeiten und achte darauf, dass dein Hund nicht durch übermäßiges Bellen oder Lärm auffällt.

Es ist auch wichtig, dass dein Hund grundlegende Gehorsamsübungen beherrscht, wie “Sitz”, “Platz” und “Hierher kommen”. Das erleichtert das Management und die Kontrolle deines Hundes während des Campens. Sorge dafür, dass dein Hund ein gut sitzendes Halsband oder Geschirr trägt und dass die Leine sicher befestigt ist, um ein Entkommen oder Verletzungen zu verhindern.

Bringe aber auch eine lange Leine mit, damit dein Hund sich frei bewegen kann, wenn es erlaubt ist und die Umgebung es zulässt!

  • Respektiere die natürliche Umgebung und den Campingplatz
  • Halte deinen Hund immer an der Leine
  • Räume den Kot ordnungsgemäß weg
  • Mache Trainings- und Gehorsamsübungen

Tipp 7: Hundefreundlicher Campingplatz

Wähle einen hundefreundlichen Campingplatz aus und informiere dich über die dort geltenden Regeln für Haustiere. Suche nach Campingplätzen, die ausdrücklich Hunde erlauben und prüfe, ob es spezifische Regeln wie Leinenpflicht oder Beschränkungen für bestimmte Hunderassen gibt.

  • Wähle einen hundefreundlichen Campingplatz
  • Informiere dich über die dort geltenden Regeln für Haustiere

Tipp 8: Vorsicht vor möglichen Gefahren

Bevor du deinen Hund von der Leine lässt, überprüfe den Campingplatz auf mögliche Gefahren wie giftige Pflanzen, offene Gruben oder herumliegende Gegenstände.

  • Achte auf mögliche Gefahren wie giftige Pflanzen
  • Überprüfe die Umgebung, bevor du deinen Hund laufen lässt

Tipp 9: Soziale Interaktion und Kontakte

Lasse deinen Hund mit anderen freundlichen Hunden und Menschen interagieren, wenn es erlaubt und sicher ist. Das kann eine gute Möglichkeit sein, soziale Kontakte zu knüpfen und deinen Hund zu sozialisieren.

  • Lass deinen Hund mit anderen interagieren
  • Dies sorgt für Sozialisation und neue Kontakte

Tipp 10: Wähle ein geeignetes Dachzelt

Wenn du deinen Hund zum Schlafen mit in das Dachzelt nimmst, achte darauf, dass das gewählte Dachzeltmodell auch ausreichend Platz für dich und deinen Hund bietet. Überprüfe vorab die Größe, um sicherzustellen, dass alle Familienmitglieder bequem darin Platz finden. Im besten Fall macht ihr euch zuvor mit dem Dachzelt vertraut und prüft die Schlafsituation.

  • Prüfe, ob das Dachzelt ausreichend Platz bietet
  • Achte auf angenehmen Schlafkomfort für alle Beteiligten

Sorge dafür, dass auch dein Hund sich beim Schlafen im Dachzelt rundum wohlfühlt!

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Tipp 11: Herantasten an den Schlafplatz

Da insbesondere dein Hund den Schlafplatz im Dachzelt nicht gewohnt ist, solltest du ihn vor dem Campingurlaub an das Dachzelt und das Schlafen darin gewöhnen. Lasse ihn das Dachzelt erkunden, darin schlafen oder spiele mit ihm darin, um ihn mit der neuen Umgebung vertraut zu machen.

Denke auch unbedingt an seine gewohnte Schlafunterlage, damit er sich durch die vertrauten Gerüche wohl fühlt.

Alternativ kannst du für deinen Hund auch einen gemütlichen Schlafplatz im Vorzelt vorbereiten. Auch das sollte allerdings vorab ausprobiert werden, um zu schauen, ob der Hund sich wohl dabei fühlt, alleine vor eurem Dachzelt zu schlafen.

  • Mache deinen Hund vorab mit dem Dachzelt vertraut
  • Lass ihn das Dachzelt beschnuppern und darin liegen

Tipp 12: Angenehme Raumtemperatur

Achte auf die Temperaturen im Dachzelt, damit es weder zu heiß noch zu kalt für deinen Hund ist. Im Winter solltest du dich also eventuell noch für eine Heizung oder Heizdecke entscheiden, während du im Sommer für eine ausreichende Belüftung sorgen solltest.

  • Achte darauf, dass es im Dachzelt weder zu warm noch zu kalt ist
  • Denke an entsprechendes Zubehör im Sommer und Winter

Tipp 13: Plane Aktivitäten mit deinem Hund

Vermeide es, deinen Hund alleine im Dachzelt zu lassen, besonders bei extremen Temperaturen, um Überhitzung oder Unterkühlung zu vermeiden. Plane deine Unternehmungen für die Tage so, dass dein Hund immer mit dabei sein kann und nicht zurückgelassen werden muss.

  • Plane Aktivitäten immer mit deinem Hund
  • Lasse ihn nicht alleine im Dachzelt

Beschäftige dich im Campingurlaub mit deinem Hund und biete ihm ausreichend Auslauf!

Tipp 14: Hundefreundliche Umgebung

Informiere dich im Voraus über Wanderwege oder Spaziergänge in der Nähe des Campingplatzes, die hundefreundlich sind. Finde geeignete Wege oder Pfade, auf denen du mit deinem Hund spazieren gehen kannst.

Halte ihn dabei immer im Auge und achte darauf, dass er sich nicht in gefährlichen Situationen wie dichtem Verkehr oder giftigen Pflanzen befindet.

  • Informiere dich über hundefreundliche Spazier- oder Wanderwege
  • Behalte deinen Hund immer im Auge und meide gefährliche Situationen

Tipp 15: Schutz vor Parasiten und Ungeziefern

Verwende einen wirksamen Zeckenschutz und Flohmittel, um deinen Hund vor Parasiten zu schützen. Inspiziere deinen Hund regelmäßig, besonders nach Ausflügen in Wäldern, auf Wiesen oder Feldern, auf Zecken und entferne sie sofort, wenn du welche findest.

  • Verwende einen wirksamen Zeckenschutz und Flohmittel
  • Inspiziere deinen Hund regelmäßig

Tipp 16: Plane regelmäßige Pausen

Plane regelmäßige Pausen ein, damit dein Hund sich bewegen und seine Geschäfte erledigen kann. Er sollte auf jeden Fall täglich ausreichend Auslauf und Beschäftigungsmöglichkeiten haben, um Energie abzubauen.

Übrigens – Während der Fahrt von einem Ort zum Nächsten, sollte dein Hund sicher im Auto untergebracht sein. Verwende beispielsweise einen Sicherheitsgurt oder eine Transportbox!

  • Plane regelmäßige Pausen für deinen Hund ein
  • Beachte, dass er täglich ausreichend Auslauf bekommt

Tipp 17: Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

Sei flexibel und passe dich den Bedürfnissen deines Hundes an. Manchmal können unerwartete Situationen oder Veränderungen auftreten, also sei bereit, dich anzupassen und das Beste aus der Campingerfahrung mit deinem Hund zu machen.

  • Passe dich den Bedürfnissen deines Hundes an
  • Sorge für einen erlebnisreichen Urlaub für Mensch und Tier

Tipp 18: Genieße die gemeinsame Zeit

Genieße die Zeit mit deinem Hund im Campingurlaub und nutze die gemeinsamen Outdoor-Abenteuer, um eure Bindung zu stärken. Entspanne dich, habe Spaß und schaffe unvergessliche Erinnerungen zusammen.

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