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Zeltbefestigung: Material, Abspannseile & Werkzeug für richtigen Zeltaufbau

Zeltbefestigung – Jeder Camper hat das wohl schon erlebt: Es wird dunkel, langsam ist es kalt, der Wind kommt auf, und du musst noch dein Zelt aufschlagen. So ziemlich der schlechteste Zeitpunkt überhaupt, um die Gebrauchsanweisung zu vergessen. Bevor du Campen gehst, solltest du wissen, wie man das Zelt aufschlagen muss, um unangenehme und zeitraubende Anstrengungen auf dem Campingplatz zu vermeiden. Wenn du lernen möchtest, wie und wo man ein Zelt aufbaut, dann bist du hier genau richtig. Egal ob Tunnelzelt, Trekkingzelt oder Igluzelt mit diesen Tipps wird dein Camping Ausflug ein voller Erfolg und das ohne viel Gefluche!

Was brauche ich alles für den Zeltaufbau? – Material & Werkzeug

Zur ordentlichen Zeltbefestigung gehören mehr als nur ein Hammer und ein Zelt. Der Aufbau kann manchmal komplex erschienen, aber mit ein wenig Übung schafft man es jedes Zelt aufzubauen. Bevor wir uns ans Eingemachte machen, ist es wichtig zu wissen, was man alles an Material und Werkzeug braucht.

Die notwendigsten Materialien für den Zeltaufbau:

  • Zeltbefestigung
    • Zeltheringe
    • Erdnagel
    • Glasfaser Gestänge
    • Aufstellstange
  • Abspannmaterial
  • Allzweckleine
  • Zeltgestänge
  • Zeltboden

Wie schlage ich ein Zelt richtig auf? – Tipps & Tricks

Vor allem für Anfänger kann es schwer sein ein Zelt aufzubauen. Deswegen suchen sich viele Hilfe im Internet, wenn die Gebrauchsanweisung nichts mehr hergibt. Hier lernst du, wie du in wenigen Schritten dein Zelt aufbaust.

  1. Zeltunterlage aufklappen
  2. Sortieren der Materialien
  3. Richte die Fenster und Türen nach Wunsch
  4. Verbinde die Zeltstangen
  5. Zelt aufstellen
  6. Aufrichten des Zeltes

Du fühlst dich als Anfänger immer noch unsicher? Lies hier mehr über Packliste, Route und Kosten mit hilfreichen Tipps von Profis!

Zeltunterlage aufklappen

Bevor du dein Zelt aufbaust, solltest du eine Plane/Zeltunterlage auf den ausgesuchten Platz hinlegen. Dies ist wichtig, um eine Barriere zwischen Boden und Zeltboden zu haben. So schützt du es vor Feuchtigkeit. Am besten eignen sich hier Plastik- oder Vinylplanen. Falte die Plane ein wenig kleiner als die Form deines Zeltes. Das ist wichtig, damit sich darunter kein Wasser sammelt, falls es regnet. Klappe die längeren Kanten hoch und verstaue sie unter dem Zelt.

Sortieren der Materialien

Lege alle Bestandteile deines Zeltes aus. Die meisten modernen Zelte bestehen aus leichtem Nylon, All-in-one-Zeltstangen und Pfählen, während ältere Zelte im Armeestil oft kompliziertere Stangen und Stoffüberzüge haben. Eine Gemeinsamkeit haben sie, du brauchst für den Aufbau das komplette Zelt und die Stangen, die man im allgemeinen immer gleich verbaut.

Richte die Fenster und Türen nach Wunsch

Lege dein Zelt auf die Plane. Suche die untere Seite des Zeltes und lege diese Seite auf die Plane. Richte die Fenster und die Tür des Zeltes in die Richtung aus, in die du sie haben möchtest. Lege es flach aus und richte deine Aufmerksamkeit auf die Stangen.

Verbinde deine Zeltstangen

Je nach Zelt sind sie mit Bungee-Seilen verbunden, oder sind nummeriert und erfordern, dass du sie selbst verbindest. Baue die Zeltstangen zusammen und lege sie quer über das Flachzelt. Stecke die Zeltstangen in die entsprechenden Klappen im Zelt. Die meisten Basiszelte haben zwei Zeltstangen, die sich kreuzen und ein X bilden, das das Grundgerüst des Zeltes bildet. Um sie in das Zelt einzubauen, steckst du normalerweise das Ende der Stange in eine Öse an jeder Ecke und schiebst die Stange entweder durch kleine Klappen oben am Zelt oder befestigst Plastikclips oben am Zelt an der Stange.

Zelt aufstellen

Dies wird etwas Koordination erfordern, daher ist es normalerweise hilfreich, einen Partner für diesen Teil zu haben. Nachdem du beide Stangen durch die Verbindungspunkte gesteckt hast, sollten sie sich wahrscheinlich selbst entsprechend biegen, sich aufrichten und das Zelt so aufrichten, dass es im Grunde wie etwas aussieht, in dem man schlafen kann. Ziehe die Ecken auseinander, so dass sie quadratisch sind und stelle sicher, dass die Stangen sicher und entwirrt sind.

Abhängig vom Zelt, das du benutzt, gibt es Plastikhaken, die an kleinen Gurten befestigt sind, die Teil der Konstruktion sind. Hänge diese an der entsprechenden Stelle am Gestänge des Zeltes ein, nachdem du das Zelt etwas hochgezogen hast. Befestige alle anderen notwendigen strukturellen Komponenten am Zelt, so dass es aufrecht steht.

Aufrichten des Zeltes

Richte das Zelt am Boden auf. Wenn du den Zeltbereich auf der Plane hast, benutze die Metallzeltpflöcke, die durch die bodennahen Klappen an den Ecken passen und schiebe sie in den Boden. Wenn du dich in steinigem oder besonders hartem Boden befindest, brauchst du vielleicht einen winzigen Hammer oder einen anderen stumpfen Gegenstand, um sie ein wenig einzuhämmern. Manche Zeltpflöcke sind ziemlich leicht zu biegen, also sei vorsichtig, wenn du das machst.

Lesetipps! Reinigungsprodukte, Heizung & Beleuchtung

Jetzt hast du dein Zelt aufgebaut, doch damit ist der ganze Spaß noch nicht vorbei. In den folgenden Artikeln erfährst du, wie du die kalten und dunklen Nächte überstehst, und dein Zelt sowie das ganze Zubehör anschließend reinigst. Campen mag wohl ein wenig anstrengender als der übliche Hotelbesuch sein, aber mit den einfachen Tipps und Tricks ersparst du dir jede Menge Arbeit.

Beleuchtung: Stirnlampen, Campingleuchten & Co.

Leidenschaftliche Camper wissen, dass Campen mit viel Zeit in der Natur verbunden ist und man schnell einmal die Zeit vergessen kann, sodass es schneller dunkel wird als geplant. Während man im eigenen Haus einfach das Licht anmachen kann, gestaltet sich dies etwas schwieriger auf dem Campingplatz. Daher empfehlen sich verschiedene Modelle für dienen Aufenthalt.

  • Standlampe
  • Hängelampe
  • Vorzeltlampe
  • Deckenlampe
  • Taschenlampe
  • Stirnlampe

Lies hier mehr, um über Vorteile sowie die verschiedenen Beleuchtungsvarianten im Vergleich zu erfahren!

Heizung: Gas oder Strom im Wohnwagen

Obwohl man sich bei einem Campingurlaub meist für den Sommer oder sehr warme Regionen entscheidet, kann es dennoch an einigen Tagen oder in der Nacht auf dem Campingplatz recht kühl werden. Ein entspanntes Lagerfeuer mit deinen Liebsten bringt immerhin schon ein wenig Wärme, allerdings empfiehlt es sich für sehr kalte Temperaturen zudem eine Heizmöglichkeit zu haben. Dabei gibt es eine Auswahl an verschiedene Heizungen, die sich je nach Reiseroute, Dauer, Transportmittel und Region mehr anbieten.

  • Gasheizung
  • Elektrische Heizung

Lies hier mehr zu den Vorteilen der jeweiligen Heizungsvarianten.

Reinigung beim Camping: Praktische Produkte fürs Camping

Auch wenn man sich beim Camping im entspannten Urlaub befindet, muss man dennoch hin und wieder aufräumen, putzen und waschen. Vor allem, wenn man auf längeren, mehrwöchigen Touren unterwegs ist, kann es natürlich sein, dass häufig Geschirr gespült und Wäsche gewaschen werden muss. Deshalb solltest du unbedingt an entsprechende Reinigungsprodukte und hilfreiche Haushaltsgeräte denken, um einen sorglosen Urlaub in der Natur genießen zu können.

  • Faltbarer Eimer
  • Schwamm und Lappen
  • Spülmittel
  • Desinfektionsmittel

Lies hier mehr über Top Reinigungprodukte für deinen Campingausflug!