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Innenzelt: Ultraleichte Pop-Up Zelte – Schutz vor Insekten & Wasser

Ultraleichte Schlafkabine fürs Vorzelt: Pop-Up Zelt

Prinzipiell kannst du jedes Zelt zu einem Innenwelt umfunktionieren. Das wichtigste ist, dass es kleiner ist als dein Außenzelt. Jedes der Modelle hat seine Vor- und Nachteile, je nach Witterungsverhältnissen, Personenanzahl und Budget gibt es unterschiedlich gute Varianten. Doch alle sorgen dafür, dass du Schutz vor nervigen Insekten, Kondenswasser und Schmutz hast.

Pop Up: schnell & kinderleicht aufgebaut

Die Pop-Up Zelte sind eine gute Alternative zum aufwendigen Zeltaufbau. Wie es ihr Name schon verrät, brauchst du keine nervenzerreißende Installation mit dutzenden kleinen Einzelteilen. Das Wurf- oder Sekundenzelt braucht nur die Verankerung im Untergrund und das Abspannen, welches binnen einiger Minuten fertig ist. Wer also auf endlos langes Entwirren, zerknüllte Planen und verwirrende Anleitungen verzichten möchte, der ist mit diesem Modell richtig.

Vorteile

  • kinderleichter Aufbau
  • die Zeltkonstruktionen tragen sich selbst
  • Zelte weisen ein (sehr) geringes Gewicht auf
  • ideale Produkte für Zelt- und Camping-Anfänger

Nachteile

  • relativ großer Zeitaufwand beim Abbau
  • wenig Platz im Zelt (oft nur eine Schlafkabine)
  • anfällig für Wind

Warum braucht man ein Innenzelt?

Das Innenzelt ist nicht unbedingt notwendig bei deinem nächsten Campingausflug, aber es hat viele Vorteile und bietet dir unglaublichen Komfort. Es schützt dich vor Kondenswasser, Insekten und als Feuerzelt schütz es sogar dein Außenzelt vor Funkenflug.

Du bist eine Frostbeule? Dann ist das Innenzelt perfekt für dich, denn es gibt die Wärme an die Umwelt langsamer ab und sorgt mit seiner bunten Innenausstattung für eine gemütlichere Atmosphäre.

Doch es hat vor allem im Bezug auf Platz einige Nachteile, es vergrößert das Packgewicht sowie das Packmaß. Zudem verkleinert es den nutzbaren Raum des Außenzelts. Die Kosten spielen da auch mal wieder eine rolle, man kann zwar schon ein relativ günstiges ab 35 Euro ergattern, doch das muss man berücksichtigen bei den Gesamtausgaben.

Vorteile

  • Komfort
  • Schutz vor Kondenswasser
  • Schutz vor Insekten und Beschädigung
  • verlangsamt die Abgabe von Wärme an Umwelt
  • sorgt für gemütliche Atmosphäre

Nachteile

  • verkleinert den Innenraum des Außenzeltes
  • erhöht das Packmaß und Packgewicht
  • benötigt mehr Zeit zum trocknen (weiteres Zelt)
  • muss zusätzlich gekauft werden (weitere Kosten)

Pflege: waschen, reinigen & flicken

Generell ist es nützlich sich einen sogenannten Floor-Protektor, eine Zeltbodenunterlage zu holen. Diese erleichtert die Arbeit im Bezug auf Schmutz Abrieb des Bodens um einiges. Das Innenzelt kann man gut reinigen, indem man es von den Heringen löst, umdreht und den Staub und Schutz ausschüttelt.

Hartnäckigere Flecken kann man mit Wasser lösen, nicht mit herkömmlichen Putz- oder Waschmitte. Hierbei ist zu beachten, dass man ein solches Zelt nie in die Waschmaschine werfen sollte und immer vollständig austrocknen sollte. So vermiedet man Stockflecken und Schimmel.

Außerdem sollte man dafür geeignete Reinigungsprodukte benutzen, diese einige Minuten einwirken lassen und mit einem feuchten Tuch abwischen. Am besten eignet sich nach so einer Wäsche eine erneute Imprägnierung. Wenn dein Zelt wortwörtlich aus allen Nähen platzt, gibt es verschiedene Produkte zur Silikonnahtversieglung. Diese trägt man auf alle Nähte von innen auf, sobald das Zelt straff und sauber gehalten wird. Nach 12 Stunden sollte das vollständig getrocknet und das Problem dann behoben sein.