Wandern in den Bergen lernen: Tipps für Anfänger – Strecke, Wetter und Winterzauber

Wandern in den Bergen lernen – Auf in die Berge! Eine der beliebtesten Aktivitäten im Urlaub ist Wandern, da du so viel von der Natur erlebst und deine körperlichen Grenzen herausfordern kannst. Wandern hält fit und ist ein Spaß für die ganze Familie, in vielen Gebieten sogar mit dem Hund. Um ganz bequem einen Campingplatz in deiner Nähe anreisen zu können, kannst du mit dem Auto und einem Dachzelt oder Zeltanhänger anreisen. Damit die Planung dann auch einfacher ist, findest du hier ganz viele Tipps für das Wandern in den Bergen und dazu dem Wandern im Schnee. Darunter fallen Ratschläge zur Ausrüstung, Strecke, Sicherheit, Orientierungen und zwei Videos.

Tipps für Anfänger: Wandern lernen

Anfangen, aber entspannt! Bei der Planung ist es wichtig, dass das generelle Fitnesslevel aller Mitreisenden beachtet wird. Gerade in schwierigerem Gelände, ist eine gewisse Ausdauer und Trittsicherheit von Vorteil. Unerfahrene Wanderer haben deswegen oft mehr Spaß an einfacheren Routen, da man hier in der Regel auch die Natur erlebt, aber auch entspannt der Tour nachgehen kann. Dabei eignen sich gut halbtägige Wanderungen an immer neuen Orten, wenn du mit dem Dachzelt oder Zeltanhänger anreist.

Planung der Stecke: Gelände, Orientierung & Pausen

Anfänger schaffen oft vier Kilometer pro Stunde. Sollte das Gelände aber sehr uneben und bergig werden, können zwei Kilometer pro Stunde eingeplant werden. Dabei ist es auch wichtig, immer genügend Pausen mit einzurechnen. Gerade für Kinder ist das die ideale Gelegenheit um schnell wieder Kraft zu tanken. Dabei können alle Beteiligten sich an ein paar Snacks stärken und sich vor allem etwas Wasser trinken. Auf genügend Wasser muss unbedingt bei Wanderungen geachtet werden!

Die Planung kannst du anhand von Wegemarkierungen, elektronischen Navigationsgeräten oder ganz klassisch mit Karte und Kompass aufstellen. Auch auf der Wanderung bieten sich diese Hilfsmitteln natürlich zur Orientierung an, damit du die  Länge der Strecke abschätzen kannst. Vorsicht aber bei elektronischen Navigationsgeräten, hier musst du vorher bestenfalls einen Offline Modus einstellen und die Akku-Leistung abschätzen. Oder du nimmst eine Powerbank mit.

  • Ausdauer & Trittsicherheit abklären
  • Strecke mit Pausen planen
  • Immer genügend Wasser trinken
  • Wegemarkierungen, Karte, Kompass, Navi

Wetter & Kleidung: Gut vorbereitet!

Neben der Strecke, muss auch das Gelände beachtet werden. Steile Berghänge, felsige Wege und klaffende Felspalten sind für Anfänger in der Regel schwerer zu bewältigen. Da lohnt es sich eher eine ebenere Route zu wählen. Du kannst auch damit starten eine Runde um den See zu drehen, beispielsweise den Bodensee, Brombachsee und Hopfensee.

Sollte das Gelände dann aber doch unebener werden, lohnt es sich in feste Wanderschuhe zu investieren. Diese unterstützen in der Regel den Knöchel und verhindern so Verletzungen durch das Umknicken. Auch haben viele Modelle feste Sohlen, die dich vor spitzen Steinen auf dem Boden schützen können. Diese sollten natürlich gut passen und bestenfalls auch vor der Tour schon eingelaufen sein. Das verhindert unangenehme Blasen auf der Haut. Für noch weniger Blasen empfehlen sich auch bequeme Sportsocken.

Ein weiterer Faktor ist das Wetter. Stürme und Unwetter können bei einer Wanderung schnell die Laune verderben und je nach Situation auch sehr gefährlich werden. Daher solltest du sich vorher immer mit dem Wetterbericht auseinandersetzen. Um sich vor allen Eventualitäten zu schützen hilft bei der Kleidungswahl das Zwiebelprinzip. Dazu gehört dünne Unterkleidung aus atmungsaktiven Material und dann kommen in Schichten immer dickere Kleidung. Am Schluss, wenn nötig, also die dicke Jacke.

  • Passende Wanderschuhe
  • Zwiebelprinzip (Kleidung in Schichten anziehen)
  • Wetter checken

Sicherheit & Notfälle: Was tun?

Gerade als Anfänger kann es helfen, in einer Gruppe los zuziehen. Dabei kann man dann alle Schwierigkeiten, so klein sie auch sein mögen, bewältigen. Sollte aber etwas schlimmeres passieren, kann auch hier ein anderes Gruppenmitglied Hilfe holen. Dafür ist es sinnvoll sich mit den Rettungsmöglichkeiten vor Ort auseinanderzusetzen und eventuell, wenn du im Ausland bist, die Notrufnummer zu können.

Auch Grundkenntnisse in erster Hilfe können nie schaden. Um dann ganz auf Nummer sicher zu gehen, kannst du einer vertrauten Person Bescheid sagen. Dieser erzählst du dann von der Route und dem Zeitpunkt an dem du wieder da sein willst. Sollte unterwegs etwas passieren, kann dadurch dieser Notfallkontakt Hilfe auf den Weg schicken.

Zum Schluss: Damit alle Wandernden ein sicheres und schönes Erlebnis haben, sollte jeder die Natur respektieren. Mutwillige Zerstörung dieser und Müll sind nicht nur für alle ein unschöner Anblick, sondern können auch Verletzungsrisken bieten. Dazu solltest du dich von für deine und die Sicherheit aller Mitreisenden grundsätzlich von Wildtieren fernhalten.

  • Als Gruppe los gehen
  • Möglichkeiten für Notfälle kennen
  • Erste Hilfe
  • Notfallkontakt: Person erwartet dich zurück
  • Natur respektieren

Wandern im Winter: Tipps im Schnee

Wunderschöne glitzernde Berggipfel, verschneite Tannen und glasklarer Himmel, Wandern im Winter wird schnell zu einem unvergesslichen Erlebnis. Trotz aller Schönheit ist Wandern im Schnee auch sehr anstrengend. Neben dem Versinken im Schnee, müssen auch Glätte und dichte Schneefälle mit eingeplant werden.

Im Winter werden auch in der Regel die Tage kürzer. Damit wird es schneller dunkel und die Dunkelheit macht gerade unebeneres Gelände schwieriger. Um Gefahrensituationen vorzubeugen, ist es daher sinnvoll vorher die Tageszeiten zu überprüfen. Auch die Öffnungszeiten von vielen Campingplätzen und anderen Unterkunftsmöglichkeiten ändern sich in der Wintersaison. Daher ist hier eine ausgiebige Zeitplanung sinnvoll.

Im Winter:

  • Tage kürzer: schneller dunkel
  • Öffnungszeiten nachprüfen (Saisonwechsel)

Ausrüstung für Winter-Wandern & To-Do vor dem Start

Auch hier ist es bei der Kälte sinnvoll Kleidung in Schichten anzuziehen, nach dem Zwiebelprinzip. Bei Pausen ergibt es auch Sinn sich ein vorher mitgebrachten Wechselshirt für die unterste Schicht das Kleidung anzuziehen. Das verhindert das Auskühlen durch ein vorher verschwitztes Shirt.

Für sehr stark verschneite Regionen ist es sinnvoll eventuell über Steigeisen, Schneeschuhe und Trekkingstöcke nachzudenken. Dies sichert einen festeren Halt auf dem Gelände. Diese sicheren einen festeren Tritt im Schnee und weniger Gefahr vor dem Abrutschen. Ebenfalls solltest du dich vor der Planung über die mögliche Lawinengefahr informieren. Der herabrutschende Schnee kann schnell zu einer gefährlichen Angelegenheit werden.

Das solltest du beachten und einpacken bevor es losgeht:

  • Kleidung: Zwiebelprinzip!!!
  • Wechselshirt für Pause
  • Steigeisen, Schneeschuhe & Trekkingstöcke
  • Lawinenlage

Lernen mit Video: Schritt für Schritt lernen

Anhand dieser Videos werden dir viele Tipps für das Wandern noch einmal in bildlicher Form dargestellt.

Anfängerfehler & wie du sie vermeiden kannst!

In diesem Video werden dir viele Tipps zum Wandern gegeben. Besonders Tempo und Streckenplanung werden dir erklärt. Dabei ist es besonders wichtig, dass du dich auf dein eigenes Können verlässt. Dazu ist auch das richtige Schuhwerk sehr wichtig. Wanderschuhe geben dir mehr Halt in der Natur. Dabei musst du aber die richtige Passform beachten. Unbequeme oder schlecht passende Schuhe können den Spaß und das Gelingen beim Wandern erheblich einschränken. Und zum Schluss wird noch einmal hervorgehoben, dass du auf jeden Fall an das Wasser denken musst.

Schneeschuh wandern für Anfänger: Wandern im Winter

Hier findest du viele Tipps für das Wandern im verschneiten Winter. Dabei wird vor allem der Einsatz von Schneeschuhen hervorgehoben. Dir werden verschiedene Varianten der Schneeschuhe und der Umgang mit diesen in Kombination mit Steigeisen erklärt. Dazu kommen noch Tipps zur Orientierung, da die Sicht und Wiedererkennungsmerkmale durch die einheitlich weiße Schneedecke oft eingeschränkt sind.

Wintersport! Ski, Snowboard, Klettern & Co.

Hier findest du noch mehr Aktivitäten um dein Wintercamping zu bereichern.

Ski fahren lernen: Tipps für Einsteiger

Noch mehr Berge! Ski fahren ist eine beliebte Wintersportart. Es sieht vielleicht erstmal schwer aus, aber mit ein bisschen Übung und ein paar Tricks, kannst du es relativ schnell lernen. Hier findest du Anfänger Tipps, von Skischuh bis zur richtigen Haltung und Videos, die dir den Start auf den Ski zeigen. Damit kannst du dein Ski-Abenteuer starten, auch direkt vom Campingplatz beim Wintercamping in Deutschland, Italien und Österreich.

Snowboard fahren lernen: Tipps für Anfänger

Wintercamping mit Dachzelt oder Zeltanhänger steht an? Eines der vielen Abenteuer, die du direkt vom Campingplatz aus erleben kannst, ist das Snowboarden. Snowboard fahren erfordert zwar ein bisschen Übung, aber es wird schnell zu einer spaßigen Aktivität für die ganze Familie. Hier findest du Tipps für den Anfang, wie die richtige Körperhaltung, Techniken zum Fahren und Bremsen und dem sicheren Gefühl auf dem Board. Ebenfalls haben wir dir auch Erklärungen in Videoform zusammengetragen.

Klettern lernen: Tipps für Anfänger

Steile Felswände, atemberaubende Aussichten und Auspowern pur? Das erwartet dich beim Klettern. Dabei ist es egal, ob du in Bayern, dem Harz oder dem Schwarzwald mit Dachzelt oder Zeltanhänger unterwegs bist, eine Klettertour lässt sich super mit dem Urlaub verbinden. Damit du dich gut vorbereiten kannst, findest du hier einige Tipps für den Einstieg. Von Erklärungen zur Technik, über die Ausrüstung, bis zu Sicherheitsratschlägen ist alles dabei und du kannst dich von der Magie des actiongeladenen Sports überzeugen lassen.

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