Wandern in den Bergen lernen: Tipps für Anfänger – Strecke, Wetter & Winterzauber

Wandern in den Bergen lernen – Auf in die Berge! Eine der beliebtesten Aktivitäten im Urlaub ist Wandern, da du so viel von der Natur erlebst und deine körperlichen Grenzen herausfordern kannst. Wandern hält fit und ist ein Spaß für die ganze Familie, in vielen Gebieten sogar mit dem Hund. Um ganz bequem einen Campingplatz in Bayern, dem Schwarzwald oder dem Harz ansteuern zu können, kannst du mit dem Auto und einem Dachzelt oder Zeltanhänger anreisen.

Damit die Planung dann auch einfacher ist, findest du hier ganz viele Tipps für das Wandern in den Bergen und dazu dem Wandern im Schnee. Darunter fallen Ratschläge zur Ausrüstung, Strecke, Sicherheit und Orientierung. Mehr Abenteuer vom Watt bis Berggipfel findest du hier: Wandern & Berge.

Von steilen Anstiegen bis zum Sternenmeer: Wandern

Das Wandern in den Bergen beim Camping ist wie ein Rundum-Paket für Outdoor-Fans! Du schnappst dir deine Ausrüstung, eroberst steile Anstiege, und plötzlich stehst du auf dem Gipfel, mit einem Ausblick, der dir den Atem raubt. Die frische Bergluft tut nicht nur deinen Lungen gut, sondern bringt auch viele Abenteuer mit sich. Das Ganze wird noch schöner, wenn du mit Freunden unterwegs bist – Gemeinschaftserlebnis vom Feinsten!

Und wenn dann die Sonne untergeht, wird der Sternenhimmel in den Bergen zum persönlichen Lichtspektakel. Keine Sorge um Lichtverschmutzung hier! Es geht nicht nur ums Wandern; es ist eine Mischung aus körperlicher Betätigung, Natur pur, Sternenhimmelromantik und der Freiheit, weit weg von allem zu sein. Das ist kein einfaches Campen – das ist ein Abenteuer, das für unvergessliche Erlebnisse sorgt!

Outdoor-Faszination: Warum Camper das Wandern lieben!

Deshalb ist Wandern bei Campern so beliebt:

  • Frische Bergluft & viele Abenteuer
  • Gemeinsam mit Freunden unterwegs
  • Sonnenuntergang & Sternenhimmel
  • Körperliche Betätigung & Natur
  • Freiheit, weit weg von allem zu sein

Tipps für Anfänger: Wandern lernen

Anfangen, aber entspannt! Bei der Planung ist es wichtig, dass das generelle Fitnesslevel aller Mitreisenden beachtet wird. Gerade in schwierigerem Gelände ist eine gewisse Ausdauer und Trittsicherheit von Vorteil.

Unerfahrene Wanderer haben deswegen oft mehr Spaß an einfacheren Routen, da man hier in der Regel auch die Natur erlebt, aber auch entspannt der Tour nachgehen kann. Steile Berghänge, felsige Wege und klaffende Felsspalten sind für Anfänger in der Regel schwerer zu bewältigen. Da lohnt es sich eher eine ebenere Route zu wählen. Du kannst auch damit starten eine Runde, um den See zu drehen, beispielsweise den Bodensee, Brombachsee und Hopfensee.

Dabei eignen sich gut halbtägige Wanderungen an immer neuen Orten, wenn du mit dem Dachzelt oder Zeltanhänger anreist.

Aller Anfang ist schwer – mit diesen Tipps nicht!

  1. Fitnesslevel aller Mitreisenden beachten
  2. Vorhandene Ausdauer & Trittsicherheit
  3. Einfachere & kürzere Routen für Anfänger
  4. Vorschlag: Halbtägige Wanderungen

Bevor du dann allerdings losgehst, solltest du noch ein paar weitere Tipps beachten. So kannst du böse Überraschungen verringern.

Planung der Stecke: Orientierung & Pausen

Anfänger schaffen oft vier Kilometer pro Stunde. Sollte das Gelände aber sehr uneben und bergig werden, können nur zwei Kilometer pro Stunde eingeplant werden. Dabei ist es auch wichtig, immer genügend Pausen einzurechnen. Gerade für Kinder ist das die ideale Gelegenheit, um schnell wieder Kraft zu tanken. Dabei können alle Beteiligten sich an ein paar Snacks stärken und sich vor allem etwas Wasser trinken. Auf genügend Wasser muss bei Wanderungen unbedingt geachtet werden!

Die Planung kannst du anhand von Wegmarkierungen, elektronischen Navigationsgeräten oder ganz klassisch mit Karte und Kompass aufstellen. Auch auf der Wanderung bieten sich diese Hilfsmitteln natürlich zur Orientierung an, damit du die Länge der Strecke abschätzen kannst. Vorsicht aber bei elektronischen Navigationsgeräten hier musst du vorher bestenfalls einen Offline Modus einstellen und die Akku-Leistung abschätzen. Oder du nimmst eine Powerbank mit.

Neben der Strecke muss auch das Gelände beachtet werden.

  • Anfänger: häufig 4 km pro Stunde
  • Bei Steigung & Unebenheiten: 2 km
  • Ausdauer & Trittsicherheit abklären
  • Strecke mit genügend Pausen planen
  • Immer ausreichend Wasser trinken
  • Wegmarkierungen, Karte, Kompass & Navi

An genügend Wasser solltest du in jedem Fall denken:

Wetter & Kleidung: Gut vorbereitet!

Sollte das Gelände dann aber doch unebener werden, lohnt es sich in feste Wanderschuhe zu investieren. Diese unterstützen in der Regel den Knöchel und verhindern so Verletzungen durch das Umknicken. Auch haben viele Modelle feste Sohlen, die dich vor spitzen Steinen auf dem Boden schützen können. Diese sollten natürlich gut passen und bestenfalls auch vor der Tour schon eingelaufen sein. Beispielweise beim Spazieren gehen. Das verhindert unangenehme Blasen auf der Haut. Für noch weniger Blasen empfehlen sich auch bequeme Sportsocken.

Ein weiterer Faktor ist das Wetter. Stürme und Unwetter können bei einer Wanderung schnell die Laune verderben und je nach Situation auch sehr gefährlich werden. Daher solltest du dich vorher immer mit dem Wetterbericht auseinandersetzen. Um sich vor allen Eventualitäten zu schützen, hilft bei der Kleidungswahl das Zwiebelprinzip. Dazu gehört dünne Unterkleidung aus atmungsaktiven Material und dann kommt in Schichten immer dickere Kleidung. Am Schluss, wenn nötig, also die dicke Jacke.

  • Anfänger: weniger Steigung (evtl. See)
  • Passende Wanderschuhe (mehr Schutz)
  • Zwiebelprinzip (Kleidung in Schichten)
  • Wetter checken, keine Stürme & Unwetter

Anfängerfehler & wie du sie vermeiden kannst!

In diesem Video werden dir viele Tipps zum Wandern gegeben. Damit kannst du dir alles, was du bis jetzt gelernt hast, noch einmal bildlich ansehen. Besonders Tempo und Streckenplanung werden dir erklärt. Dabei ist es besonders wichtig, dass du dich auf dein eigenes Können verlässt. Dabei geht es noch mal um die Ausrüstung und ganz besonders die Schuhe. Und zum Schluss wird noch einmal hervorgehoben, dass du auf jeden Fall an das Wasser denken musst.

Sicherheit & Notfälle: Was tun?

Gerade als Anfänger kann es helfen, in einer Gruppe loszuziehen. Dabei kann man dann alle Schwierigkeiten, so klein sie auch sein mögen, bewältigen. Sollte aber etwas Schlimmeres passieren, kann auch hier ein anderes Gruppenmitglied Hilfe holen. Dafür ist es sinnvoll, sich mit den Rettungsmöglichkeiten vor Ort auseinanderzusetzen und eventuell, wenn du im Ausland bist, die örtliche Notrufnummer zu können.

Auch Grundkenntnisse in Erster Hilfe können nie schaden. Um dann ganz auf Nummer sicher zu gehen, kannst du einer vertrauten Person Bescheid sagen. Dieser erzählst du dann von der Route und dem Zeitpunkt, an dem du wieder da sein willst. Sollte unterwegs etwas passieren, kann dadurch dieser Notfallkontakt Hilfe auf den Weg schicken.

Zum Schluss: Damit alle Wandernden ein sicheres und schönes Erlebnis haben, sollte jeder die Natur respektieren. Mutwillige Zerstörung dieser und Müll sind nicht nur für alle ein unschöner Anblick, sondern können auch Verletzungsrisiken bieten. Dazu solltest du dich von für deine und die Sicherheit aller Mitreisenden grundsätzlich von Wildtieren fernhalten.

Für deine und die Sicherheit anderer solltest du das hier beachten:

  • Als Gruppe losgehen (Hilfe bei Notfall)
  • Notrufnummer & Umgebung kennen
  • Grundkenntnisse in Erste Hilfe leisten
  • Notfallkontakt: Person erwartet dich zurück
  • Natur nicht zerstören / verschmutzen
  • Von Wildtieren prinzipiell fernhalten

So schön kann eine sichere Wanderung in der sauberen Natur aussehen:

Wandern im Winter: Tipps im Schnee

Wunderschöne glitzernde Berggipfel, verschneite Tannen und glasklarer Himmel, Wandern im Winter wird schnell zu einem unvergesslichen Erlebnis. Trotz aller Schönheit ist Wandern im Schnee auch sehr anstrengend. Neben dem Versinken im Schnee müssen auch Glätte und dichte Schneefälle eingeplant werden.

Im Winter:

  • Achtung: Versinken, Glätte & dichter Schneefall
  • Tage kürzer: schneller dunkel (weniger sehen)
  • Öffnungszeiten nachprüfen (Saisonwechsel)

Mehr zum Wandern im Winter erfährst du hier:

Wintersport! Ski, Snowboard, Klettern & Co.

Hier findest du noch mehr Aktivitäten, um dein Wintercamping zu bereichern.

Ski fahren lernen: Tipps für Einsteiger

Noch mehr Berge! Ski fahren ist eine beliebte Wintersportart. Es sieht vielleicht erst einmal schwer aus, aber mit ein bisschen Übung und ein paar Tricks, kannst du es relativ schnell lernen. Hier findest du Anfänger Tipps, von Skischuh bis zur richtigen Haltung. Damit kannst du dein Ski-Abenteuer starten, auch direkt vom Campingplatz beim Wintercamping in Deutschland, Italien und Österreich.

Snowboard fahren lernen: Tipps für Anfänger

Ähnlich wie das Ski fahren, aber noch einmal eine ganz andere Erfahrung. Snowboard fahren erfordert zwar ein bisschen Übung, aber es wird schnell zu einer spaßigen Aktivität für die ganze Familie. Hier findest du Tipps für den Anfang, wie die richtige Körperhaltung, Techniken zum Fahren und Bremsen und dem sicheren Gefühl auf dem Board:

Klettern lernen: Tipps für Anfänger

Egal, ob Sommer oder Winter, Klettern macht Spaß. Dabei ist es egal, ob du im Sommer in Bayern, dem Harz oder dem Schwarzwald mit Dachzelt oder Zeltanhänger unterwegs bist, eine Klettertour lässt sich super mit dem Urlaub verbinden. Oder doch lieber Eisklettern im Winter? Damit du dich gut vorbereiten kannst, findest du hier einige Tipps für Einsteiger.

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